KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Wenn von Standort die Rede ist, dann zeigen gerade die Erfahrungen der letzten Zeit, dass die Versprechungen der Wirtschaft, vor allem der Großunternehmen und Konzerne, nicht viel gelten, sondern nur dazu dienen den größtmöglichen Gewinn herauszuholen.
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Solidarität mit den MAN-SteyrerarbeiterInnen

(15.10.2020)

Während Regierung und Opposition im Parlament über das Budget 2021 streiten demonstrieren tausende Beschäftigte der MAN-Werke und anderer oberösterreichis­chen Betriebe für die Erhaltung der Industriearbe­itsplätze. Von der Regierung ließ sich niemand auf dem Steyr Hauptplatz blicken, was nur ein Zeichen mehr für die Sprach- und Tatenlosigkeit dieser Regierung angesichts der sich anbahnenden Umbrüche in der Industrielandschaft Österreichs ist. Ein gangbarer Ausweg wäre, das Werk in öffentliche Verwaltung zu übernehmen und die öffentlichen Förderungen zurückzufordern.

Diese Krise ist nicht Corona-bedingt. Der VW-Konzern hat im Vorjahr eine halbe Milliarde an Dividenden ausgeschüttet, es geht um höheren Profit, der, so die Absicht des Konzerns, in Polen erzielt werden könne. KPÖ-Wirtschaftsprecher Michael Graber erinnert an die alte Forderung der KPÖ, eine Standortabgabe für Konzerne einzufordern, die aus reinen Profitgründen Werke absiedeln wollen. Diese müsste alle öffentlichen Förderungen – einschließlich von Steuerbegünsti­gungen – abgelten.


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