KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Eine andere Welt ist möglich

Der heurige Internationale Frauentag steht mehr denn je im Zeichen internationaler Frauensolidarität,
gegen Kriegshetze und Fremdenfeindlichkeit, für existenzsichernde Arbeit und soziale Mindeststandards,
gegen die Gewalt an Frauen und für die Durchsetzung des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch, für eine Welt
ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Eine solche Welt ist möglich, denn Menschen machen ihre Geschichte
nicht immer aus freien Stücken, aber sie machen sie selbst. Neoliberale Globalisierung ist ein politisch
intendierter Prozess und kein Naturereignis. Wenn sich die große Mehrheit gegen die sie beherrschende
Minderheit wendet, kann mit neoliberalen wirtschaftlichen und politischen Leitvorstellungen, die den
Profit zum Götzen erheben, gebrochen werden. Dieser Erkenntnis schließen sich weltweit immer mehr
Menschen in der sogenannten Antiglobalisierungsbewegung zusammen um gemeinsam Alternativen zu entwickeln.
Das "Social Forum" in Puerto Allegre hat ein beeindruckendes Zeichen gesetzt. Viele Frauen engagieren
sich in dieser Bewegung und sie haben allen Grund. Mit einem Anteil von 70 Prozent Frauen an den ärmsten
1,3 Milliarden Menschen bleibt der Trend einer Feminisierung der Armut ungebrochen. Gleichzeitig wird mit
dem Begriff "Feminisierung der Arbeit" ein Prozess beschrieben, größere Teile der gesellschaftlichen
Gesamtarbeit auf Frauen zu verlagern. Nicht nur durch die Überantwortung von sozialen Aufgaben, derer
sich das neoliberale kapitalistische System zu entledigen angetreten ist. Sondern und vor allem im
globalen Maßstab gesehen, durch die Verlagerung von Produktionsstätten in die dritte Welt. In den
sogenannten "Sweatshops" oder "Maquiladoras"sind derzeit laut ILO-Angaben 27 Millionen Menschen in etwa
850 Exportproduktionszonen beschäftigt, 80-90 Prozent sind Frauen.

Noch nie war die Kluft zwischen reich und arm so groß, national wie international. Umverteilung wird zum Schlüsselbegriff. Umverteilung von Arbeit und Einkommen erfordert einen Bruch mit neoliberalen Leitvorstellungen, verlangt nach einer Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt.

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