KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Enttäuscht über KV-Abschluss

Maria Illetschko, Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB)

Von GLB-Pressedienst (19.12.2007)

Illetschko: „Die Chance gleicher Lohn für gleiche Arbeit für ein weiters Jahr vertan!“ – Im Gegensatz zur Gewerkschaftsspitze zeigt sich die stellvertretende Betriebsratsvor­sitzende der Sozialen Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams und Tiroler Landesleitungsmit­glied der vida-Frauen, Maria Illetschko unzufrieden mit dem KV-Abschluß für die Beschäftigten in den Privatkrankenan­stalten: „Wieder einmal wurde die Chance vertan die Bedingungen für uns nach Oben anzugleichen. Wir, die Kolleginnen und Kollegen im Pflegebereich des Verbandes der Privatkrankenan­stalten Österreichs und des Vereines der Interessensver­tretung der Ordensspitäler und konfessionellen Alten- und Pflegeheime werden weiterhin Pflegepersonal zweiten Ranges sein.“

Zum Abschluß rechnet die GLB-Betriebsrätin vor, dass durch die unterschiedlichen Lohn- und Gehaltstabellen und die längere Arbeitszeit, die KollegInnen in Privatkrankenan­stalten, Ordenskranken­häusern und in konfessionellen Alten- und Pflegeheimen um 15 Prozent weniger für die gleiche Arbeit und Verantwortung bekommen, als jene KollegInnen die BAGS-Zugehörig sind. Wir wollen, aber nicht, dass diese weniger bekommen, sondern dass wir zu gleichen bedingungen arbeiten können!"

Die Funktionärin des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) verweist darauf, dass sie eine um zwei Stunden höhere Wochenarbeitszeit und ein niedriges Gehaltsschema hätten. „Der BAGS-KV wurde mit einem Plus von drei Prozent auf Lohn, Gehalt und Zulagen beschlossen, unser KV mit einem Plus von 3,1 Prozent auf Lohn und Gehalt und 2 bis 3 Prozent auf die Zulagen. Untern Strich heißt das: Statt der notwendigen Angleichung wird die Schere der Lohnkluft noch weiter aufgetan!“

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