KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Die Krise Europas: Elemente einer politischen Strategie

Von Eisabeth Gauthier (30.9.2011)

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels wird Europa immer instabiler, und niemand kann das Szenario für die kommenden Wochen vorhersagen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass wir einer Reihe von Tragödien entgegengehen.

Die große Krise, die wir derzeit erleben, ist das Ergebnis von beinahe vierzig Jahren neoliberaler Offensiven, welche die Rechte mit zunehmender Entschlossenheit vorangetrieben hat – und die auch ganze Segmente der Linken infiziert haben.

Diese Krise nimmt inzwischen Formen und Eigenschaften an, die noch vor wenigen Monaten in Europa undenkbar schienen. Die Sparmaßnahmen, von denen die Völker Europas betroffen sind, zeigen allmählich tragische Ergebnisse.

Wir erleben nun die Realität und die konkrete gesellschaftliche Bedeutung dieser Phase des Kapitalismus, die zu Recht als Finanzkapitalismus, „finanzgetriebener Kapitalismus“ oder „entmenschlichter Kapitalismus“ bezeichnet worden ist. Was wir derzeit erleben, ist eher die Verschärfung einer Systemkrise oder sogar einer Zivilisationskrise als ein Weg aus der Krise, denn die grundlegenden Widersprüche des gesamten Systems von Akkumulation und Reproduktion wurden in keiner Weise gelöst.

Hier der gesamte Beitrag, der in der Ausgabe 09/2011 der Zeitschrift „transform!“, die in mehreren Sprachen publiziert wird, erschienen ist.

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