KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Feministische Tischgesellschaft in Wien

(22.5.2015)

Die Plattform 20000frauen lädt zur Feministischen Tischgesellschaft am 30. Mai und verwendelt von 13 bis 17 Uhr die Mariahilfer Straße in eine feministische Begegnungszone.

Die KPÖ-Frauen beteiligen sich mit einem „Rätinnentisch“, mit Susanne Empacher (Bezirksrätin in Wien-Landstraße), Gerlinde Grünn (Gemeinderätin in Linz) und Christiane Maringer (Stadträtin in Purkersdorf). Die Drei wollen sich mit interessierten Frauen darüber austauschen, wie das „drinnen“ nach „draussen“ getragen werden kann und umgekehrt, die Interessen der Menschen in den Kommunen in die Regierungsgremien.

Im Gedenkjahr 2015 jähren sich nämlich zwei bedeutende frauenpolitische Ereignisse: Vor 40 Jahren wurde der Schwangerschaf­tsabbruch in Österreich mit der Einführung der Fristenlösung straffrei gestellt, im selben Jahr fand in Mexiko City die erste UN-Weltfrauenkonferenz statt. Anlässlich dieser beiden Jubiläen ist es uns ein Anliegen, viele Frauen zusammen an einen symbolischen und viele reale Tische zu bringen. Ort des Geschehens: die Mariahilfer Straße zwischen Schottenfeldgasse und Andreasgasse. Kommt zahlreich und diskutiert mit politisch aktiven feministischen Frauen! Zeigen wir gemeinsam Präsenz!

Das Veranstaltungsfor­mat

Über 30 Initiativen und Organisationen haben sich zur Tischgesellschaft angemeldet – darunter etwa Fashion Revolution Austria, das Sexworker Forum, die feministischen Magazine an.schläge und fiber, die Gleichbehandlun­gsanwaltschaf­t, LEFÖ und der Österreichische Frauenring. Sie alle gestalten das Programm an ihren Tischen autonom, so werden zum Beispiel Diskussionsrunden zu spezifischen Themen (z.B. Pflege, Schwangerschaf­tsabbruch, Frauen auf der Flucht, Feministische Generationen) veranstaltet oder kreative Aktionen geplant. Nach jeweils einer Stunde wird das laufende Programm unterbrochen und es finden kurze Performances feministischer Künstlerinnen statt. Eine Programmübersicht mit allen Inhalten wird einige Tage vor dem 30. Mai auf der Website der Plattform 20000frauen.at veröffentlicht und bei der Tischgesellschaft aufliegen.

Auch Essen und Trinken sollen bei einer Tischgesellschaft nicht zu kurz kommen: Die einzelnen Gruppen bieten an ihren Tischen eigenverantwortlich Leckereien an, die Plattform 20000frauen stellt allen Wasser, Fladenbrot und Schafskäse zur Verfügung.

Bei Schlechtwetter

Die Tischgesellschaft findet im Freien statt, eine alternative Location im Falle von Schlechtwetter steht nicht zur Verfügung. Vor Ort wird allerdings ein Zelt aufgebaut, sollte es durchgehend regnerisch sein, wird sich das Programm auf einen kleinen Austausch in diesem Zelt beschränken.

Die Plattform 20000frauen

Die Plattform 20000frauen ist eine überparteiliche feministische Plattform, die 2010 gegründet wurde. Einzelne Frauen fanden zusammen, um eine große Demonstration zum 100. Internati­onalen Frauentag am 8. März 2011 am Wiener Ring zu veranstalten. Seit dieser Frauen*Demonstra­tion trifft sich die Plattform regelmäßig einmal pro Monat an wechselnden Orten, um Aktionen zu planen und verschiedene Themen zu diskutieren. Feministisches und antirassistisches Engagement stehen im Zentrum der Plattform-Aktivitäten, die Bandbreite der Aktionen reicht von der Herausgabe einer feministischen Satirezeitung über Flashmobs und Podiumsdiskussionen bis hin zur Veranstaltung der Frauenenquete gemeinsam mit der Frauenministerin.

Warum eine Feministische Tischgesellschaft

Die Plattform 20000frauen vereint Aktivistinnen* aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen, mit unterschiedlichen Biografien – und damit auch vielfältigen politischen Positionen. Zentrale Anliegen der Plattform sind es, immer wieder miteinander in Austausch zu treten und (temporäre) Bündnisse zu knüpfen. In diesem Sinne schafft sie regelmäßig Räume für feministischen Diskurs. Nach der Frauen*Demonstra­tion am 19. März 2011 und der Zeltstadt der Frauen 2012 ist die Feministische Tischgesellschaft die dritte Großveranstaltung im öffentlichen Raum.

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