KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Im März 1933 wurde Johann Koplenig, so wie andere führende Funktionäre der KPÖ, einmal mehr verhaftet.

Im Gedenken an Johann Koplenig

(12.12.2018)

Am 13. Dezember jährt sich der Todestag Johann Koplenigs zum 50 Mal. Koplenig, der aus einer armen Kärntner Familie stammte, stand von 1924 bis 1965 an der Spitze der KPÖ, zunächst als „Reichssekretär“, ab 1945 als Vorsitzender der KPÖ.

Mit dem Namen Johann Koplenig ist nicht nur die Geschichte der KPÖ jener Zeit aufs engste verbunden, sondern auch die Gründung der Zweiten Republik, deren Unabhängigkeit­serklärung vom 27. April 1945 Koplenig als Vizekanzler der Provisorischen Regierung neben Kanzler Renner und den Vertretern der Sozialistischen Partei und der Volkspartei unterzeichnete. Alfred Hrdlicka hat dieses Dokument samt den Unterschriften als Bestandteil des Denkmals gegen Krieg und Faschismus am Albertinaplatz in Stein gemeißelt.

Koplenig war von 1945 bis zum Ausscheiden der KPÖ aus dem Parlament 1959 National­ratsabgeordne­ter der KPÖ bzw. der „Volksopposition“. 1965, am 19. Parteitag der KPÖ, übergab er die Führung an den damals 35jährigen Franz Muhri. Johann Koplenig starb am 13. Dezember 1968.

Die KPÖ kämpft seit vielen Jahren um eine offizielle Ehrung durch die Benennung eines öffentlichen Raumes nach Johann Koplenig. Möglicherweise ist dieser Kampf in nächster Zeit von Erfolg gekrönt. Die Brigittenauer Bezirksvertretung hat im November mit den Stimmen der SPÖ und der Grünen einen Antrag angenommen, der vorsieht, die Fläche vor dem ehemaligen Globus-Haus am Höchstädtplatz, wo sich bereits ein Koplenig Denkmal befindet, nach Johann Koplenig zu benennen.


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