KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Die Euro-Milliardäre zur Kasse bitten

(3.7.2019)

Das reichste Prozent der Haushalte in Österreich verfügt über mehr Vermögen als 90 Prozent der Bevölkerung gemeinsam (siehe Grafik). Die VERMÖGENSUNGLE­ICHHEIT zählt damit zu den höchsten in ganz Europa.

In Zahlen (laut Studie der Nationalbank). Das Vermögen der Euro-Milliardäre beläuft sich auf über 500 Mrd. Euro. Das entspricht einem Anteil von 41 Prozent des Gesamtvermögens.*

Eine Vermögenssteuer für Superreiche – wie von der KPÖ seit Ewigkeiten gefordert – würde (selbst bei lächerlich geringer Zusatzbelastung) enorme Beträge für die Absicherung sozialstaatlicher Leistungen bringen.

Die Berechnungen varieren (je nach Höhe des Freibetrags und je nach Höhe der Besteuerung), die Ergebnisse sind aber eindeutig.

Laut Berechnungen der Johannes-Kepler-Universität Linz könnten locker zwischen 5 und 7 Milliarden Euro pro Jahr eingenommen werden.**

Auch daher braucht es eine starke linke Kraft, die 0 % korrupt, aber 100% sozial ist – in Kommunen, in den Ländern, auf der Straße und im Parlament.

** Vermögen bis zu 1 Million würden dabei nicht zusätzlich besteuert. Bei einem Vermögen zwischen 1 Million und 2 Millionen Euro würden ein Steuersatz von 0,7 % zur Anwendung kommen. Ein Prozent bei Vermögen zwischen zwei und drei Millionen Euro und 1,5 Prozent ab drei Millionen Euro. Ob diese Steuersätze nicht lächerlich gering sind, ob der Freibetrag nicht höher sein kann und ob nach Oben nicht noch weitere – höhere – Steuerstufen sinnvoll sind, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Bzgl. Steuerflucht („Das Kapital ist ein scheues Reh“) stellt die Studie fest: Der Großteil des Privatvermögens besteht aus Großimmobilien und kann sich der Besteuerung nicht entziehen.


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