1,8 Milliarden für Panzer – KPÖ sieht „falsche Prioritäten“
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13. Februar 2024
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1,8 Milliarden für Panzer – KPÖ sieht „falsche Prioritäten“
Hanno Wisiak
Februar 13, 2024
225 Stück Pandur-Radpanzer um 1,8 Milliarden Euro sollen für das Österreichische Bundesheer angekauft werden. Den Vertrag will Ministerin
Claudia Tanner
Medienberichten zufolge
nächste Woche unterfertigen.
„In Zeiten, in denen das Geld bei Pflege, Bildung, Kinderbetreuung, Wohnen und Sozialem fehlt, ist das die völlig falsche Priorität“, kritisiert
Tobias Schweiger
, KPÖ-Spitzenkandidat bei den Nationalratswahlen.
„Ein Bundesheer, das auf den Schutz der Neutralität und Hilfs- und Katastropheneinsätze ausgerichtet ist, und nicht auf eine aktive Mitarbeit in einer künftig EU-Armee oder gar der NATO, muss keine hochgerüstete Armee sein“, hält Schweiger fest. Die Rüstungsausgaben in den neutralen Ländern Irland und Malta sind pro Kopf gerechnet deutlich niedriger als in Österreich.
KPÖ: „Neutralität ist bester Beitrag zum Frieden“
Der beste Beitrag für den Frieden in Europa sei „ein neutrales Österreich, das eine aktive, friedensstiftende Außenpolitik betreibt“, betont Schweiger. Eine weitere Eingliederung des österreichischen Bundesheeres in militärische Strukturen der EU und der NATO lehnt die KPÖ ab
Hanno Wisiak
Hanno Wisiak (Jahrgang 1981) ist seit Teenagerjahren politisch aktiv. Er war Mitgründer des Jugendzentrums in seiner südsteirischen Heimatstadt Mureck und stellvertretender Schulsprecher am BG/BRG Leibnitz. In die Kommunistische Partei Österreichs trat er 2000 ein und zog nach der Matura nach Graz, wo er Geschichte, Kulturmanagement und Anglistik studierte und für den Kommunistischen Studierendenverband (KSV) in den unterschiedlichsten Funktionen an der ÖH aktiv war. Seine Abschlussarbeit über das Leben und Wirken des Grazer Widerstandskämpfers und späteren KPÖ-Landesobmanns Willi Gaisch bei Prof. Dieter A. Binder erschien als Buch im Grazer unipress-Verlag. Nach den Kommunalwahlen 2012 wurde Wisiak zum zweiten Bezirksvorsteher-Stellvertreter in Geidorf gewählt und begann im Gemeinderatsklub der KPÖ zu arbeiten. Als die KPÖ 2017 einen zweiten Sitz im Stadtsenat erreichen konnte, wurde er Büroleiter des neuen Stadtrats Robert Krotzer. Nach dem Wahlerfolg 2021 wurde er Bezirksvorsteher von Geidorf und übernahm die Büroleitung des Gemeinderatsklubs. Privat geht er gerne wandern, fischen und auf Fußballplätze. Er ist verheiratet und Gitarrist in einer Metal-Band.
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